"Throw a stone into the water"
Wiederholt gehen Andrea Marton und Vanessa Thron im Rahmen ihres Arbeitsstipendiums der Frage nach, wie das eigene Selbst durch die Körperbiografie inszeniert werden kann und wie man aus
persönlichen, autobiografischen (Körper-) Erfahrungen zu einer tanzvermittelnden und performative Struktur findet.
Jurybegründung:
„In der Zusammenarbeit von Andrea Marton und Vanessa Thron begegnen sich ein langjährig im Tanz erfahrener und ein bewegungseingeschränkter Körper. Gemeinsam stellen sie zentrale Fragen zur tänzerischen Erschließung körperbiografischer Ausdrucksformen, jenseits von physischer „Ability“. Mit ihrem Recherchevorhaben sollen neue methodische Zugänge zur „Corpoliteracy" im Tanz erprobt werden und der Tanz als dialogische, körperdiverse Praxis erfahrbar gemacht werden. Das Projekt hinterfragt damit gängige Narrative zu Alter, Beeinträchtigung und Körpernormen und eröffnet ästhetisch wie gesellschaftlich relevante Perspektiven auf einen inklusiven Tanzbegriff. Die Jury sieht in dem Recherchevorhaben einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarkeit marginalisierter Körper im Tanz.“
„In der Zusammenarbeit von Andrea Marton und Vanessa Thron begegnen sich ein langjährig im Tanz erfahrener und ein bewegungseingeschränkter Körper. Gemeinsam stellen sie zentrale Fragen zur tänzerischen Erschließung körperbiografischer Ausdrucksformen, jenseits von physischer „Ability“. Mit ihrem Recherchevorhaben sollen neue methodische Zugänge zur „Corpoliteracy" im Tanz erprobt werden und der Tanz als dialogische, körperdiverse Praxis erfahrbar gemacht werden. Das Projekt hinterfragt damit gängige Narrative zu Alter, Beeinträchtigung und Körpernormen und eröffnet ästhetisch wie gesellschaftlich relevante Perspektiven auf einen inklusiven Tanzbegriff. Die Jury sieht in dem Recherchevorhaben einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarkeit marginalisierter Körper im Tanz.“

Das Stipendium wurde ermöglicht durch den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) und das Kulturreferat der Stadt München.
